Dean Martin RGeboren am 17.7.1955 in Menziken, Schweiz. Nach der Matura (Abitur) mehrere Auslandsreisen, u. a. in der Karibik, Portugal, Italien und Griechenland; längere Aufenthalte in Südfrankreich und regelmässige Visiten in Paris. Studium der Germanistik, Ethnologie und Philosophie an der Universität Basel. Seit 1982 über ein Dutzend Veröffentlichungen (Romane, Essays, Autobiografisches, Lehrmittel), viele Preise und Auszeichnungen. Gymnasiallehrer am Gymnasium Muttenz (BL) mit Teilzeitpensum. Von 2009 bis 2016 Auftrag am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel (HKB Bern)  Schreibkurse in Creative Writing u. a. am Literaturhaus Basel. Seit 2015 Jurymitglied der Literaturförderungskommission des Kanton Zürich.

www.mrdean.ch

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BÜCHER
81935 Platzhalter

WARUM WIR ZUSAMMEN SIND

Roman
Jung & Jung (2019)

 
Martin R. Dean Verbeugung vor Spiegeln

VERBEUGUNG VOR SPIEGELN
Über das Eigene und das Fremde

Essays
Jung & Jung (2015)


Frankreich: Les Editions Circé

Man könnte meinen, das Fremde sei allgegenwärtig. Jedenfalls gibt es kaum ein Thema, das von der Tagespolitik über die Medien bis zu den Stammtischen so heftig diskutiert wird, und immer geht es um die Fremden und um Abwehr, Regulierung und Integration. Martin R. Dean, als Sohn eines Vaters aus Trinidad in der Schweiz geboren, kennt die Debatte, vor allem aber kennt er die Erfahrung, die er in vielen seiner Romane fruchtbar gemacht hat. So auch in diesem Buch, in dem er das Fremde als radikale Erfahrungsmöglichkeit im Austausch unter Menschen beschreibt. In einer Art Selbstbegegnung sucht er nach Spuren der eigenen Verwandlung, wie sehr ihn das Fremde, die Begegnung mit dem anderen, auf Reisen, in der Literatur, zu dem gemacht hat, der er ist. Und er kommt zu einem überraschenden Schluss: Das Fremde, das eigentliche Kapital der Moderne, droht in den Prozessen der Globalisierung zu verschwinden. Um es wiederzugewinnen, müssen wir darauf bestehen, dass das Fremde fremd bleibt, wir müssen es aushalten. Und wir müssen vor allem »verlernen«, es uns verständlich machen zu wollen.